Flörsheim 1 - Raunheim 4:0

Anmerkung: einige Formulierungen wurden aus einem vorigen Bericht "gekapert"...

Im Nebel der tieffliegenden Kondensstreifen des naheliegenden Frankfurter Flughafens  näherte sich das Flörsheimer Piratenschiff lautlos der Fregatte aus Raunheim. Im Bauch der Fregatte verborgen der Schatz – 4 Brettpunkte und ein Mannschaftssieg, bewacht von 4 Leichtmatrosen.

Angeführt von dem berüchtigten Freibeuter von Lahr stehen an der Reling vier bis an die Zähne bewaffnete und nach Blut dürstende Piraten. Ein leichter Wind weht durch die verschwitzen Gesichter.  Stille vor dem Sturm, die Raunheimer sind auch schon heiss auf die Schlacht. Das Deck der Raunheimer Fregatte ist leer, weit und breit kein Matrose in Sicht.

Freibeuter von Lahr gibt das Signal zum Kapern. Plötzlich ist die Hölle los, die eben noch friedlich vor sich hinschlummernden und DWZ mäßig bewaffneten Raunheimer Matrosen sind sichtlich geschockt.

Als erster landet der Haudegen Raufbold Lahr auf dem gegnerischen Deck und schaut verdutzt dem ehemaligen Flörsheimer Piraten Bonsen ins sonnengegerbte Gesicht.  Gefangene werden trotzdem keine gemacht, bereits beim Anflug wedelt Lahr mit dem Säbel und will den Gegner direkt über die Reling stossen. Aber dieser kann das Gleichgewicht halten.

Was zwischenzeitlich folgt hellt das Gesicht des Freibeuters weiter auf.

Als erstes schnappt sich Ruppert gegnerisches Material und droht den Damenflügel zu entern.

Winand versetzt dem altbekannten Gegner aus früheren Zeiten am Königsflügel einen Kopfstoss. Dann geht alles plötzlich sehr schnell. Der Gegner fängt sich mehrere taktische Ohrfeigen. Danach fehlt auch ihm ein Zahn (Läufer).

Es folgt das erste 1-0 für Flörsheim.

Stegmaiers Gegner spielt interessant, schaut während des Spiels aber offensichtlich zu lange und zu tief in den Rumbecher (auch "Bier" genannt) und verliert einen Zahn (Bauern).

Lahr liefert sich ein taktisches Gemetzel mit dem Gegner, wobei dieser aber nicht immer die besten Schläge anbringt. Schlussendlich fällt der weisse König in einem Endspiel mit ungleichfarbigem Läufer in den eigenen Säbel.

2-0 für Flörsheim

Das weitere Ruppert'sche Gemetzel mit dem Gegner möchte man hier (auch aus Gründen des Jugendschutzes) nicht weiter kommentieren.

3-0 für Flörsheim

Fehlt noch Stegmaier, der weitere weisse Beute macht und am Ende bricht sein Gegner völlig entkräftet zusammen.

4-0 für Flörsheim

Freibeuter von Lahr ist äußerst zufrieden mit der Beute, so fängt 2016 gut an...