Die Flörsheimer Vertretung in Form von Wolfgang Ruppert, Christian Specht, Markus Lahr, Benjamin Sarközy sowie Andreas und Samuel Weber beweist gerade das der Erfolg beim Simultanturnier wohl keine Eintagsfliege war. Allerdings liess so mancher Angler seinen dicken Fisch noch rechtzeitig von der Angel und ging im Gegenteil selbst baden:

(Lahr - GM Teske, 2.Rd., Stellung nach 19. La5)  Statt der Materialschlacht nach h4xg3, 20. h2xg3 Dc7 21. Sd7 Th8xh1 hätte einfach 20. f2xg3 den materiellen und positionellen Vorteil wesentlich leichter festgehalten. Im 42. Zug kam es dann doch zum standgemässen Resultat...

Nach der 4. Runde ergab sich folgende Fangquote: Ruppert, Sarközy und Specht je 2,5/4, Lahr 3/4, Weber Sr. 2/4, Weber Jr. 0,5/4 Punkte

In der fünften Runde bissen die Fische bei Lahr dann besser womit dieser bei 4/5 Punkten in der Tabelle stand.

Das fleissige Punkteangeln ging in der 6.Runde auch munter weiter (sofern man zum Spiel erschienen ist...), einzig Samuel bekam mit dem Remis nur die halbe Portion ab. In der 7. Runde erwiess sich der spätere Zweite und Gegner von Lahr mit ELO 2383 wohl doch als zu gross für das Fangnetz (was keine Entschuldigung für ungenaues Spiel darstellen soll: http://www.chessgames.com/perl/chesscollection?cid=1001017  Vorbildpartie Yelimirovic-Uhlmann. Aber erstmal muss man auch wie Uhlmann spielen...).

Bei der Siegerehrung gab es für Flörsheim drei Nennungen: Lahr als MTS-Meister und Erster in der Ratinggruppe bis DWZ 1950 sowie Specht als Zweiter der MTS.

Insgesamt dann der Endstand aus Flörsheimer Sicht:  Ruppert (29.), Specht (25.), Lahr (20.) 5/7, Weber Sr.(140.) 3,5, Weber Jr.(225.) 2, Sarközy (185.) 2,5/6

Weiteres unter http://www.schachgesellschaft-griesheim.de/  und http://chesstigers.de/index_news.php?id=2388&rubrik=1 (mit Bildern 12 MB Grösse)